dolle sache :-)

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Sonntag, 7. April 2013

freitagspost 34



400 milliarden

ich habe zwei große probleme neben den ganzen kleinen unbedeutenden wie:
  • wo ist der frühling?
  • wohin verschwindet immer die eine socke in der waschmaschine?
  • was gibt’s heute zum abendbrot?

zuerst habe ich heute diverse leute auf der straße angesprochen, ob sie mir nicht mal zwei, drei milliarden euro borgen könnten, ich bräuchte die um eine trust auf den british virgin islands zu gründen.
trotz großer versprechungen meinerseits, sie in großem maße an den zu erwartenden gewinnen zu beteiligen, wollte mir keiner der angesprochenen ein paar milliarden borgen.

natürlich hab ich auch bei der deutschen bank angerufen. nachdem ich mehrere male verbunden wurde, teilte mir eine dame flüsternd mit, ich solle doch in ein paar wochen noch mal nachfragen, dies wäre gerade ein sensibles, thema über das man im moment nicht offen sprechen könne.

mein zweites großes problem ist: wo liegen eigentlich die british virgin islands? wen muss ich dort fragen, um meine trust zu gründen? ich hab gegoogelt wie ein weltmeister, habe aber keinen ansprechpartner gefunden.

also, wie ich die sache sehe wird aus mir kein so toller steuerflüchtling. zum einen bekomme ich die verflixten milliarden einfach nicht zusammen und, selbst wenn ich sie hätte, ich wüsste nicht, wohin damit.

na ja vielleicht kümmere ich mich erstmal um die kleinen probleme und nächste woche guck ich mal ob ich mir ein paar atomraketen besorgen kann. damit fahre ich dann richtung nordkorea um zu sehen was da so los ist.

ich halte euch auf dem laufenden, was meine großprojekte angeht.
bis dahin habt ein feines wochenende!

die meldung zur freitagspost:
zitat augsburger allgemeine:

Der Chef der Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, verlangte angesichts der Enthüllungen mehr Betriebsprüfer.
Im rbb Inforadio sagte Eigenthaler, die Flucht in Steueroasen könne nur mit Betriebsprüfungen verhindert werden, und dafür sei mehr Personal notwendig. «Allein in Bayern fehlen 20 Prozent bei den Betriebsprüfern, so kann man nicht effektiv arbeiten.» Im Gespräch mit den Dortmunder Ruhr Nachrichten schätzte er das Volumen deutscher Steuerhinterziehung auf 400 Milliarden Euro.

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