dolle sache :-)

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Freitag, 6. Juni 2014

freitagspost 93

unsere kleene diele 7,5 promille
oder, cocktails zum essen

letztens, im großen „kaufmichladen“, entdeckte ich, während des „flachmännerindenkorbtuns“ (ihr überlegt warum ich flachmänner kaufe? nun bei manchen kunden unseres backshops, besteht das frühstück eben nicht aus brötchen.) kleine kisten, die als cocktails deklariert waren.

als alter barkeeper, war ich natürlich neugierig was das wohl sein möge. nun ja, es stellte sich heraus, dass da mehrere dosen drin waren, welche die zutaten für 2 cocktails enthielten. man sollte die dosen (was für eine weißblechverschwendung) öffnen, zusammenkippen eiswürfel dazu geben, irgendwie wieder zusammenschrauben, schütteln, aufschrauben in gläser geben und trinken. was soll ich sagen, die zutatenliste war gruselig, der preis gigantisch und natürlich hab ich das nicht gekauft. auch wenn es meinen lieblingscocktail „pflanzer punsch (planter’s punch) gab. ich möchte keinen cocktail aus der dose und wenn schon einen cocktail, dann sollten da auch die original zutaten (nach der international bartenders association) drin sein.

aber, diese komischen kisten haben mich auf die idee gebracht, den nahen sommer zu nutzen um mal ein paar cocktail eissorten zu machen.
die besondere herausforderung besteht darin, dass alkohol den gefrierpunkt vom eis herab setzt. es ist also gar nicht so leicht, die richtige dosierung zu finden, um zum einen die hochprozentigen zutaten zu schmecken und zum anderen kein zu weiches eis heraus zu bekommen.

gleich heute hab ich mal den ersten versuch gemacht und campari-orangen eis in die maschine gekippt. campari – orange ist ein „longdrink“ und fast in jeder cocktailkarte zu finden. er ist süß und bitter – wie das richtige leben. den cocktail, kann man sich prima auch mal zu hause machen. dazu braucht man nur einen guten orangensaft (am besten natürlich einen direktsaft oder einen frisch gepressten.), ein paar eiswürfel und campari. wenn man die eiswürfel selbst im tiefkühlschrank hergestellt hat, dann diese ein paar minuten vor dem zubereiten herausnehmen und diese ein bissl „temperieren“ lassen. eiswürfel sollten nicht zu kalt sein bei der cocktailherstellung.

einfach zwei drei eiswürfel in ein schönes glas geben, dann 3 teile orangensaft ins glas und 1 teil campari sachte über die eiswürfel gießen. der campari bleibt dann erstmal oben und es sieht toll aus. mit einem strohhalm ausgestattet, kann man sich nun entscheiden ob man von süß nach bitter (von unten nach oben) trinken möchte oder umgekehrt. natürlich kann man das ganze auch verrühren – es sieht dann nicht mehr so toll aus schmeckt aber prima fruchtig herb.

das eis ist so geworden wie der cocktail schmecken sollte, durch die farbenteilung sieht es auch prima aus und es wird auch fest. hat also bestens geklappt. da bin ich mal gespannt ob es jemand kaufen will.
nicht das ich alles alleene essen muss.

klick >> campari

habt ein feines wochenende.

klick >> sleepwalking

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